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Hoher Besuch am Freitag in Osnabrück

Mit guten Botschaften kam eine portugiesische Delegation am Freitagabend nach Osnabrück. Im Friedenssaal im Rathaus empfing Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Staatssekretär für die portugiesischen Gemeinschaften, José Luis Carneiro, den Portugiesischen Botschafter in Berlin, João Mira Gomes, und die Generalkonsulin von Portugal in Hamburg, Luísa Pais Lowe.

José Luis Carneiro erzählte im Rathaus, der Bürgermeister von Osnabrücks Partnerstadt Vila Real sei ein persönlicher Freund von ihm. Daher werde er sich dafür einsetzen, dass die Städtefreundschaft, die seit 1989 besteht, wieder mit Leben erfüllt werde. Die Beziehungen zu der Stadt im Norden Portugals seien eine wichtige Säule in den Beziehungen Osnabrücks zum südwestlichsten Staat Europas , sagte Wolfgang Griesert.

Mehr als 1000 Portugiesen leben in Osnabrück
Eine andere Säule seien die über 1000 Menschen aus Portugal, die in Osnabrück leben. Die Anzahl derer, die mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben, ist aber noch größer. Die portugiesische Gemeinde erhält im Laufe des Jahres noch Zuwachs von 300 Landsleuten, die aus dem VW-Werk in der Nähe der Hauptstadt Lissabon nach Osnabrück kommen, um hier an der Produktion des VW-Modells Tiguan mitzuwirken. Griesert erinnerte daran, dass vor 50 Jahren auch viele Portugiesen nach Südwest-Niedersachsen kamen, um bei Karmann zu arbeiten.
Viele dieser ehemaligen Gastarbeiter sind in Osnabrück heimisch und zu Osnabrückern geworden. Einige von ihnen treffen sich im Portugiesischen Freizeitzentrum an der Bünder Straße. Dort wurde auch die portugiesische Delegation am Freitagabend nach dem Besuch im Rathaus mit Fado und iberischen Spezialitäten empfangen.

 
Botschafter: Regierung will Konsularpräsenz unbefristet weiter führen
An der Bünder Straße befindet sich seit genau einem Jahr die Konsularpräsenz, wo sich Portugiesen an zwei Tagen in der Woche Ausweisdokumente ausstellen oder verlängern lassen können. José Luis Carneiro sagte, die portugiesische Regierung wolle diese Konsularpräsenz unbefristet weiter führen. Falls es nötig sein, sollen deren Dienste sogar ausgeweitet werden, so Caneiro. Viele Portugiesen wünschen sich, dass sie dort in Rechtsfragen oder bezüglich ihrer Rentenansprüche beraten werden.
 
Ein Artikel von Thomas Wübker | NOZ

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